Bournemouth

Freitag, 29.05.2015

Ein Ausflug ans Meer

Nach den Osterferien habe ich Bournemouth besucht, das mit dem Auto nur etwas mehr als eine Stunde entfernt ist. Bournemouth hat auf mich einen sehr mediterranen Eindruck gemacht: Viele Strandhäuser, die für horrende Summen gemietet oder gekauft werden können, eine lange Strandpromenade, mit Spielautomaten und Eissalons sowie Palmen in den Vorgärten. Vom Ende des langen Piers aus, auf dem man wortwörtlich übers Wasser gehen kann, hat man eine tolle Aussicht auf die Küste, man kann weit entfernt auch schon White Cliffs erkennen. Bournemouth hat außerdem eine sehr hübsche Innenstadt, in der man gut bummeln und einkaufen gehen kann. Das Verbindungsglied zwischen Innenstadt und Strand ist ein schön angelegter Park, mit großen Grünflächen und einem kleinen Wasserlauf. Viele junge Leute und Familien hielten sich hier auf und genossen das herrliche Wetter.

Nach einem Strandspaziergang in die eine Richtung, führte uns eine Bustour auch in die andere Richtung an der Küste entlang. Hier erinnerte mich alles sehr an Frankreich, Normandie und Bretagne. Dunkle Büsche mit leuchtend gelben Blüten bildeten in der Nachmittagssonne einen tollen Kontrast zum Meer, das glitzernd dahinter zu sehen war. Genauso habe ich es in Frankreich auch erlebt, logisch, da Festland-Europa und die Britische Insel ja mal zusammenhingen und meiner Meinung nach gleichzeitig auch beeindruckend, wenn man in Betracht zieht, wie lange das her ist! Man sollte immer fasziniert bleiben…

 

Larissa

Liverpool

Donnerstag, 28.05.2015

Ein Wochenende in der Stadt der Beatles

 

Die eigentlichen Ostertage habe ich mit einem Freund aus Deutschland in Liverpool verbracht.

Zwar bedeutete das für mich um die fünf Stunden Zugfahrt und dank „Animals on the line“ kam dazu auch noch eine Stunde Verspätung. Zum Glück war unser Hotel am Ende nur fünf Minuten zu Fuß vom Bahnhof entfernt.

Auch andere Sehenswürdigkeiten waren direkt vor Ort: Das Albert Dock erreichten wir in einer Viertelstunde und in die Innenstadt ging es sogar noch schneller. Auch vom „Cavern“ Bar- und Pubviertel waren wir nicht weit entfernt.

Ferry across the Mersey“ wurde ununterbrochen abgespielt, als wir eine Bootsfahrt über den gleichnamigen Fluss unternommen haben. Die Sonne schien den gesamten Tag, wir wurden schon als Glückspilze bezeichnet! Liverpool ist eine meiner Meinung nach sehr vielfältige Stadt, die sehr alte und majestätische, aber auch ziemlich moderne und futuristische Gebäudekomplexe bietet, so zum Beispiel das Museum of Liverpool an der Strandpromenade.

Wenn man schon mal in Liverpool ist, sollte man sich natürlich auch mit den Beatles auseinandersetzen. Wir haben uns in diesem Zusammenhang die sogenannte „Beatles Story“ angeschaut, ein Museum, das Vorgeschichte, Durchbruch, Erfolge und Untergang der „Pilzköpfe“ beschreibt. Hier gab es viel anzuschauen: Originalinstrumente, einen Nachbau des Cavern Kellers, in dem die Beatles auftraten und von ihrem späteren Manager entdeckt wurden, auch eine 4D-Videovorstellung war mit in das Programm eingeschlossen und natürlich gab es viel Musik von den Beatles zu hören und über ihre Geschichte und Mitglieder zu lesen.

Daneben haben wir uns auch das World Museum in Liverpool angeschaut. Außerdem haben wir Liverpool Cathedral besichtigt, ein sehr beeindruckender alter Bau, sowie die Liverpool Metropolitan Cathedral, eine sehr außergewöhnliche, moderne und schlichte katholische Kirche.

Auch Chinatown stand bei uns auf dem Programm. Liverpool beherbergt die größte Chinatown außerhalb Asiens und das Tor, das gewissermaßen den Eingang kennzeichnet, war atemberauben schön und äußerst aufwendig verziert! Von Chinatown an sich haben wir allerdings nur circa drei Straßen erblicken können und nicht mehr. Lustig anzusehen: Viele Straßenschilder um Chinatown herum waren sowohl in Englisch als auch in Chinesisch beschriftet.

 

Larissa

Wales

Donnerstag, 28.05.2015

Sommerliche Temperaturen statt englischen Frühlingsregens

In den englischen Osterferien ging es für mich nach Wales! Bei herrlichem Sonnenschein und sommerlichen 18°C Grad konnten wir am Strand liegen, mit hochgekrempelten Jeans am Meer entlanglaufen und bis spät abends draußen sitzen.

Den Anfang machte Swansea, eine hübsche Stadt mit tollen nahegelegenen Gärten, Parkanlagen sowie vielen Stränden, die leicht zu erreichen sind. Die Innenstadt bietet viele Einkaufsmöglichkeiten, jedoch wäre es bei diesem schönen Wetter wirklich zu schade gewesen, längere Zeit in Geschäften zu verbringen. Swansea bietet außerdem eine sehr schöne Marina und ist, ich schätze besonders aufgrund der Universität, ein guter Anlaufpunkt für junge Leute. Alles ist einfach zu Fuß zu erreichen.

Auf der weiteren Reise wurde im Brecon Beacons Nationalpark Halt gemacht, einem von drei Nationalparks in Wales. Während einer dreistündigen Wanderung hatten wir wunderbare Aussichten auf weiter entfernte Seen und die den Nationalpark kennzeichnenden Bergketten. Zwischen den über 800 Meter hohen Bergen erstrecken sich weite Feldflächen. Auf einem Bergplateau angekommen, hatte man eine atemberaubende Aussicht. Sehr interessant fand ich die Tatsache, dass eine Seite des Berges saftig grün war, während die andere Seite von eher braunen und gelben Gräsern bedeckt war. Von keinem Berg mehr geschützt, konnte man sich auf dem Plateau den Wind um die Ohren wehen lassen und für einen Augenblick alles vergessen, es war fantastisch!

Die nächste Station hieß Cardiff. Cardiff ist die Hauptstadt von Wales und liegt ganz im Süden des Landes. Hier hat mir besonders die Hafenpromenade mit dem Mermaid Quay gefallen. Aber auch das Schloss, die Parks, Arkaden und die Innenstadt machen Cardiff zu einer Stadt mit einem sehr angenehmen Ambiente.

 

Larissa

IELTS

Donnerstag, 28.05.2015

International English Language Testing System

Der Tag, auf den ich unruhig hingearbeitet hatte, stand am Morgen des 21. März plötzlich vor der Tür. Natürlich war ich ziemlich aufgeregt, ich hatte mich für das IELTS Academic Training angemeldet. Die nahegelegenste Universität war für mich die University of Bath. Um 8.30 Uhr musste ich vor Ort sein.

Der erste Teil der Prüfung war eine Hörübung. Diese zog sich etwas über eine halbe Stunde und fiel mir relativ leicht. Zusammengefasst bestand die Hörübung aus dem Ausfüllen von Tabellen, Lückentexten und Multiple Choice Fragen.

Im Anschluss mussten wir Fragen zu drei verschiedenen Texten beantworten. Hierfür hatten wir eine volle Stunde Zeit. Ein Text befasste sich mit dem Thema, wie und warum Pflanzen ihre Chemikalien verwenden, zum Beispiel um sich fortzupflanzen oder um Feinde zu bekämpfen und wie wir als Menschen Vorteile aus diesen pflanzlichen Chemikalien gewinnen können. Ein anderer Text war darauf ausgerichtet, zu zeigen, inwiefern große sportliche Ereignisse zu einer Art Karnevalsveranstaltung werden. Besonders England und die USA wurden hier in den Fokus gestellt. Der dritte Text behandelte das Thema des Buchdrucks. Die Fragen wie, wann und wo der Buchdruck sich verbreitete, wurden umfassend diskutiert.

Die nächste Stunde verbrachten wir mit einer Schreibübung, die in zwei Aufgaben gegliedert war. In den ersten 20 Minuten sollten wir uns mit dem Erklären einer Statistik beschäftigen. Diese Statistik stellte die Zahlen der männlichen und weiblichen Under-graduate Studenten im Vereinigten Königreich dar, die jeweils entweder halbtags oder ganztags studieren. Im zweiten Teil, der die letzten 40 Minuten in Anspruch nahm, sollte diskutiert werden, ob es sinnvoll ist, öffentliche Bibliotheken von der Regierung finanzieren zu lassen oder ob es sich dabei nicht viel eher um Geldverschwendung handelt, in einer Welt, in der man jegliche Information doch ganz einfach über das Internet und von zu Hause abrufen kann.

Das Speaking, der letzte Teil der Prüfung, fand erst am Nachmittag statt. Zuerst sollte ich mich kurz vorstellen, es wurde über persönliche Themen und die Heimat gesprochen. Danach wurde es etwas allgemeiner, ich wurde über das Thema Glück und Fröhlichkeit befragt und sollte Stellung dazu nehmen, ob es für einen Staat hilfreich wäre, den Erfolg des Landes anhand der Zufriedenheit der Bevölkerung zu berechnen.

Mein Overall Ergebnis ist 8/9 marks, das entspricht dem Niveau C1 für Fremdsprachenkenntnisse, mit C2 als höchstem Niveau oder Native Speaker. Sieben Monate England haben sich bis hier auf jeden Fall als hilfreich erwiesen!

 

Larissa

„Ireland is where strange tales begin and happy endings are possible.“ – Charles Haughey

Samstag, 28.03.2015

Nordirland und die Republik Irland – mit 50 Australiern durch das Land der Kobolde

 

Was stellt man sich vor, wenn man an eine Tour durch Irland denkt? Wunderschöne Naturschauspiele, typische Musik mit Geigen und Trommeln, einen Besuch in einem typisch Irish Pub und natürlich nicht zu vergessen die vielen kleinen Kobolde mit grünen Mänteln und hohen Hüten. Wenn man sich diese Tour mit einer guten Freundin und ungefähr 50 Australiern vorstellt, kommen dazu noch jede Menge Spaß und viele neue Bekanntschaften!

Die großen Städte Dublin, Belfast und Galway waren im Programm, aber auch Derry, Killarney und Dingle haben viel Spaß und schöne Aussichten mit sich gebracht. Häfen mit bunten Bötchen und farbenprächtigen Häusern in einer kleinen Hafenstadt; ruhige blaugrüne Seen mit Ufern voller Schilfgras; schneeweiße Märchenschlösser in Naturparks, die mit Pferdekutschen durchfahren und erkundet werden oder die Cliffs der irischen Küste, kräftig grünes Gras vor strahlend blauem Himmel; Irland hat eine Menge zu bieten.

In den sechs Tagen, in denen wir durch Irland gereist sind, hatten wir unglaubliches Glück mit dem Wetter. Jeden Tag schien fast ununterbrochen die Sonne, und das hob die Stimmung unserer Mitreisenden und natürlich auch von uns. Wir haben in diesen sechs Tagen sehr nette Leute kennengelernt, zu denen der Kontakt hoffentlich nicht allzu schnell abreißt. Ein lockerer australischer (und zu einem Teil südafrikanischer) Lebensstil, war auf unserer Tour immer ein freundlicher Begleiter und in den Pubs ein Stimmungsmacher, wenn um die 50 Leute plötzlich anfangen „Down Under“ von Men At Work zu singen! Unsere Tour kann aus den Augen mancher Leute sicherlich als „strange tale“ bezeichnet werden, aber ein „happy ending“ hatte die Geschichte auch: Nachdem unsere Tour durch Irland in ihrem Ausgangspunkt Dublin auch ihren Endpunkt gefunden hatte, bedeutete das noch nicht das Ende. Viele unserer Mitreisenden verbrachten, genau wie wir, noch eine letzte Nacht in Dublin und die feierten wir zusammen. Ein gelungener Abschluss zu einer atemberaubenden Erfahrung und ich würde jedem empfehlen, sich Irland einmal genauer anzugucken. Es gibt sehr viele wunderbare Sachen zu entdecken!

 

Bis bald,

 

Larissa

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